Chronik

1879 wurde die St. Martinus Bogenschützen-Gesellschaft Straß gegründet. Nach der Gründung tauften die Mitglieder ihren Verein auf den Namen St. Martinus Schützenbruderschaft 1879 Kohlberg. Sie ließen ihn in das Preußische Vereinsregister eintragen. Der Name der Schützenbruderschaft ist auch heute noch bei der Bruderschaft unverändert, nur der kleine Nachtrag e.V. für die Eintragung ins Vereinsregister ist hinzugekommen.

Der erste Schießstandort war die "Steekull" im Ortsteil Straß nahe den Bahngleisen und dem heutigen Friedhof. Durch diese Örtlichkeit bekamen die Martinus Schützen auch Ihren zusätzlichen Namen „die Steeschötze“ (was übersetzt Steinschützen bedeutet). Kurz nach der Gründung im Jahre 1879 wurde schon 1880 der 1. König ausgeschossen. Dessen Name ist leider ebenso wenig überliefert wie die meisten Majestäten bis zum 2. Weltkrieg. Von alten Majestäten erfuhren wir jedoch, dass es sogar einmal einen Kaiser in der 100 jährigen Geschichte gegeben hat. Kaiser wird, wer dreimal in Folge den Königsvogel abschießt. Der Name des einzigen Kaisers bis heute war Martin Vondenhoff.

Auf diesem Foto sehen wir die Schützen beim 25 jährigen bestehen des Schützenvereines im Jahre 1904. es ist das einzigste Foto was von dem Verein vor 110 Jahren noch besitzt.

Im Jahre 1929 feierte die Bruderschaft Ihr 50 jähriges bestehen auf dem Foto sieht man die Mitglieder des Vereines nicht in Uniform vor der Schützenstange stehen. Leider sind uns von den Schützen auf dem Foto keine Namen mehr bekannt.

Foto vom 50 jährigen bestehen der St. Martinus Schützenbruderschaft 

Am 05. März 1934 stellte die Schützenbruderschaft einen Antrag auf Aufnahme in die Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus. Der Antrag wurde angenommen, womit der Grundstein zum Wegfall der Schützengesellschaft und die Geburt der Schützenbruderschaft gelegt wurde. Als nach dem 2. Weltkrieg das Schießverbot durch die damalige Militärregierung gelockert wurde, gründeten 1949 Freunde des Schießsportes in Straß die St. Martinus Schützenbruderschaft 1879 Kohlberg e.V. wieder neu und traten 1950 in den Bund der Deutschen historischen Schützenbruderschaften ein und Gründeten mit anderen Vereinen den Bezirksverband Herzogenrath.

Das erste große Nachkriegsereignis war das erste Bezirkstreffen der Armbrustschützen am 15. Juli 1951, das von der Bruderschaft in Herzogenrath Straß mit großem Glanz ausgerichtet wurde. Auf der Wiese bei Hinte in Pesch schossen damals Könige aus Deutschland und den Niederlanden um Sieg und Ehre. So gab es viele große Ereignisse in den verflossenen Jahren und Jahrzehnten.

Im Jahre 1954 folgte das nächste große Ereignis für die Bruderschaft, das 75 jährige bestehen der St. Martinus Schützenbruderschaft wurde gefeiert, auf dem Foto sehen wir die Bruderschaft vor der St. Josefkirche in Herzogenrath-Strass. 

 oben vl.: Mraz Otto, Lischka, Domke Peters walter, Thomas Matthias, Unger und Schmitz Mitte: Gülpen Willi, felder Philipp, Sauren, Kinzen Josef, Spicker Wilhelm, Vorstedt Johann Sitzend: Spindler, Debby, Siefer, Busen Anton und Dyckers Peter kniend: Spicker jun, Belten Hubert

Bei dem 75 jährigen bestehen bekamen die Schützen eine neue Fahen und diese wurde von der Bruderschaft feierlich durch unseren damaligen Präses Anton Busen eingeweiht. Auf dem Bild sehen wir den ersten Umzug unserer Bruderschaft mit der neuen Schützenfahne im Jahr 1954. Ganz vorne im Bild Otto Mraz als Fahnenträger und auch Mitglied der Fahnenschwenkergruppe des Vereines.

Einweihung der neuen Fahne im Jahr 1954

 

1959: Gruppenbild um das Königspaar Mathias und Thea Willms. Mit Ihnen abgelichtet sind: sitzend v-li.: Wilhelm Spicker, Josef Kinzen, König Mathias Willms mit Gattin Thea, Präses Anton Busen, A. Vondenhoff, stehend v.li.: Hauptmann Hans Krott, A. Breuer, M. Thomas, Leo Sauren, Fähnrich Manfred Lischka, Johann Reuter, NN, Walter Peters, Otto Mraz, Willi Gülpen, NN.

Dieses Bild muss noch auf der Schießanlage in der Steekull aufgenommen worden sein. Alle Schützen tragen die erste Nachkriegsuniform, die in sehr hellem grün gehalten und aus schwerem Filzstoff hergestellt waren. Gegenüber heute waren sowohl der 1. und 2. Hauptmann durch die Silberschnur wie auch der Fähnrich und die Fahnenjunker durch ihre Scherpen deutlich zu erkennen. Hauptleute wie auch der König trugen in Festzügen stets einen Säbel. 

Königspaar 1967: Rolf u. K. Eck, begleitet von: kniend v.li.: NN und Sohn Neukirchen, sitzend v.li.: Karl Gülpen sen., Königin K. Eck, König Rolf Eck, Wilhelm Spicker, Margarete Braun, Arthur Braun und A. Vondenhoff, stehend v.li.: Hubert Belten, Philip Felder, Leo Sauren, NN (Stiefsohn von Franz Sauren), Peter Neukirchen, J. Reuters, Franz Mraz, Otto Mraz, und Willi Gülpen

Man hatte man hat inzwischen den Standort gewechselt. Die Stange steht nun hinter den Gärten an der Friedhofstraße, dem späteren Festplatz der Oberstadt. Erkennbar ist dies an dem hohen Stangenbock mit 4 Stempeln (in der Steenkull lagerte die Stange nach vorhandenen Bildern auf nur 2 Stempeln), die wegen der vorher ungünstigen Längenverhältnisse um 2m verlängert wurde (was zur Folge hatte, das man für das Entsichern zum Absenken mit einer Leiter hochklettern musste) und an dem Taubenschlag von Toni Sensen (links oben vor dem heute noch stehenden Überland-Strommast).

Oben auf dem Mast befindet sich Otto Mraz bei der Aufstellung des neuen Mastes

Hinter der Stange ist der ursprüngliche Geländeverlauf mit dem Abhang zu erkennen. Mittlerweile ist dieser Bereich komplett aufgefüllt, eingeebnet und bepflanzt. Im Anschluss an dieses Schongebiet haben wir später unser heutiges Domizil gefunden.

1966 wurde Arthur Braun beim Bundeskönigsschießen, das von der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Herzogenrath–Afden ausgetragen wurde Bundeskönig. Tage später erfolgte die  Segnung durch den Pfarrer Anton Busen in der Pfarrkirche St. Josef und großer Bahnhof für das Bundeskönigspaar. Festakt in der Mehrzweckhalle in Straß, organisiert durch den Bürgerausschuss der Stadt Herzogenrath, Glückwünsche durch den Bürgermeister Josef Rütten und Stadtdirektor Fritz Meier. Ihren Wünschen schlossen sich viele Vereine an. Einige Monate später fuhren Arthur Braun und seine Frau nach Rom, wo sie vom Heiligen Vater in Privataudienz empfangen wurden.

In 1969 errang Karl Gülpen die Königswürde. Hier ist er mit seiner Königin Käthe zu sehen. Das Königssilber hat inzwischen wieder eine stattliche Größe, nachdem von den Zonenbesatzern nach dem Krieg viele Königssilberplatten "ausgeliehen" wurden.

 

Was wäre unser Verein heute ohne die vielen Aktivitäten dieser Familie? Hubertine (Tinni) Kinzen, Philipp Felder, Marianne Belten mit Sohn Markus, ihr Vater Josef Kinzen, Oma Klever, Hubert Belten und Maria Felder. Aufgenommen wurde das Foto auf dem Schützenplatz an der Friedhofstraße.

Im Hintergrund in der Bildmitte ist das Pfeilefeld zu erkennen, am rechten oberen Bildrand das allen Straßern bekannte Schloss "Pipi". Wie es zu seinem Namen kam? Nun. Das alte Grubengebäude diente nach Schließung der Zeche und seinem Umbau als Unterkunft für Bergleute. Da es vorher ein technisch genutzter Bau für die Zeche war, wurden auf die sanitären Anlagen kein gesteigerter Wert gelegt. Mit dem Umbau versuchte man lediglich, möglichst viel Menschen in dem Gebäude unter zu bringen. Nur hatte sich sehr schnell gezeigt, das eine Toilette für die vielen Einwohner nicht ausreichte. Hinzu kam, das man zum entrichten der Notdurft das Haus verlassen musste. Was aber Nachts oder im Winter kein angenehmes Vergnügen darstellte. Also bedienten sich Mann und Frau der eingebauten Fenster... In der Hoffnung, das gerade niemand am Haus vorbei musste...

Ehrenkönig 1969 Otto Mraz mit seiner Familie

Dann kam das Jahr 1975. Mit dem  wechselten die St. Martinus Schützen ihren Schießplatz  in Richtung Steekull. Ein Herbststurm fügte den Schützen enormen Schaden zu. Eines Morgens lag die 29,50 Meter hohe Vogelstange zertrümmert auf dem Gelände. Über den Winter ließen die Schützen die Schießstange liegen, um im März darauf mit allen Mitgliedern Hand anzulegen, und auf dem Sockel eine neue 30 Meter hohe Stange zu installieren. Die Steeschötze waren guter Dinge, sie konnten planmäßig zu Ostern ihre Saison beginnen. So dachten sie jedenfalls, doch einige Tage vor Ostern ging die Stange wieder zu Bruch. Am Karsamstag wurde der Schaden von den Schützen gründlich untersucht. Matthias Sommia war als fachmännischer Berater und Helfer dabei. Zahlreiche Treffen mussten verschoben werden und mit vereinten Kräften wurde an der neuen Stange gebastelt und so verfahren, wie Schlossermeister Matthias Sommia empfohlen hatte. Bei dieser Aktion machte sich vor allem das Mitglied Otto Mraz verdient.  

Hier sehen wir das erste Schützenhaus der Martinusschützen auf dem heutigen Schießplatz im Astrid-Lindgren-Weg und den ersten überdachten Grill der Schützen auf dem Schießplatz. Teile des Grills sind auch heute noch in unserer neuen Grillanlage verbaut. Man achte einfach nur auf die Backsteine im Grill. 

Zu den besonderen Ereignissen muss auch das Kaiserschießen im Jahre 1978 gezählt werden. Otto Mraz, der in den Jahren 1976 und 1977 die Königswürde errungen hatte, wollte, genau wie Josef Kinzen im Jahre 1973,  den Titel eines Kaisers erringen. Die Kutsche war bestellt und die Strasser Bevölkerung bei diesem Kaiservogelschuss in Aufregung. Otto Mraz, selber Materialwart der Bruderschaft, hatte den Vogel eigenhändig unter Aufsicht seiner Schützenbrüder angefertigt. Wenn die Aachener Volkszeitung in ihrem Bericht über dieses Schützenfest schrieb, dass das Schießen um den Titel eines Schützenkaisers an Dramatik nicht mehr überboten werden konnte, dann traf sie damit genau den Nagel auf den Kopf. Das Fest begann wie an jedem Königsvogelschuss mit der heiligen Messe in der Kirche St. Josef. Pfarrer Anton Busen zelebrierte die Messe und wünschte allen Schützen einen guten Schuss. Nach dem Eintreffen des Festzuges und dem Beginn des Schießens folgte Runde auf Runde, ohne dass eine Entscheidung fiel. Die Dunkelheit war hereingebrochen und allmählich wurde auf der Schützenwiese guter Rat teuer. Schlechtes Büchsenlicht und das Aufkommen eines böigen Windes ließen keine optimalen Bedingungen mehr zu. Auch in der Runde, die für 20:55 Uhr angesagt und geschossen wurde, gab es noch immer keine Entscheidung. Eine weitere Runde wurde angesagt und dazu mehrere PKW aufgestellt, die mit ihren Scheinwerfern den Schießstand beleuchteten. Suchscheinwerfer wurden auf den Rest des Vogel gerichtet. In dieser Weise kam es um 21:17 Uhr zu der Entscheidung, dass Karl Germann den Vogel abschoss und damit Kaiser-Aspirant Otto Mraz das Nachsehen hatte.

1979 Ein großes Jahr in der Vereinsgeschichte, denn die Bruderschaft wird 100 Jahre alt. Ein solches Fest ist für einen kleinen Verein, wie wir es waren, nicht alleine zu stemmen. Schnell haben sich dann diese schmucken acht Herren gefunden, die den Festausschussvorstand bildeten.

Abgelichtet sind: sitzend v-li.: Martin Scholtes, Rektor der Grundschule Straß Heinz Grouls, Fritz Sevenich, der uns in die Lokalpresse brachte und Fred van Darl, ein Freund und Gönner unserer Jugend. Stehend v.li.: Matthias Hübben, Herbert Horbach, Gotthart Dziemba und Josef Götting, der heute bei den Schützenfreunden aus Niederbardenberg immer noch aktiv am Schießbetrieb teilnimmt.

Alle haben in außergewöhnlicher Form an einem tollen Fest mitgewirkt und dazu beigetragen, das wir unsere Gäste in einem prächtigen Festzelt empfangen konnten.

Vereinsarbeit ist stets mit Opfern verbunden. Wird aber auch gerne honoriert. Und wenn dann auch noch ein hochrangiges Mitglied des Verbandes die Ehrung vornimmt, wird die Gratulation zu einem unvergesslichen Ereignis. Auch wenn nicht genau bekannt ist, wie der Verbandsvertreter heißt und zu welchem Anlass die 4 Schützenbrüder Ihre Auszeichnung erhalten haben, sieht man Ihnen den Stolz durchaus an. Geehrt wurden vom Verein Otto Mraz (2.v.li.), Horst (Dan) Paruschkewitz Josef Kinzen und rechts Hubert Belten. Unser Präses Anton Busen begleitet die Zeremonie im Hintergrund.

1983 folgenden der ersten Grenzlandkönig. Wilfried Haas wurde im Ortsteil Haanrade in den benachbarten Niederlanden Grenzlandkönig und löste damit Franz Plum von den Haanrader Schützen ab. Im Jahre 1985 weihen die „Steeschötze“ ihr neues Vereinsheim ein.

Unter reger Beteiligung der Straßer Bevölkerung und geladener Gäste segnete Pastor und Präses der Schützen Konrad Mohr  den Neubau. Mit der offiziellen Schlüsselübergabe durch den stellvertretenden Bürgermeister Gerd Schwartz an den Vorsitzenden Hubert Belten nahmen wir dann endlich den Neubau in unseren Besitz.

vl. Karl Heinz Sistermanns, Otto Mraz, Fred van Darl, und willi Sistermanns sen.

Die Pfarrgemeinde überreichte durch den Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Fred van Darl, ein Kreuz aus 13 Tontafeln; auf denen das „Vater unser“ eingraviert ist. Eine kunstvolle Arbeit von Leo Kever, die Jeder, der heute unser Vereinsheim betritt, als erstes erblickt.

1989 konnte unser Prinz Dirk Becks beim 35. Bundeskönigs- und Bundesprinzenschießen in Klinkheide die Würde des Bundesprinzen erringen. Dieses Ereignis wurde im September in der Mehrzweckhalle gefeiert. Gerd Schwartz übermittelte dem Bundesprinzen die Glückwünsche der Stadt Herzogenrath.

1990 schaffte Otto Mraz in Kohlberg eine Sensation. Er wurde zum fünffachen König der Bruderschaft und stellte den Rekord von Josef Kinzen ein, der in seiner fast 50jährigen Mitgliedschaft ebenfalls fünfmal den Vogel von der Stange holte. Im selben Jahr löste Alexander Haas den amtierenden Bundesprinzen Dirk Becks ab und brachte damit zum zweiten Mal in Folge das Bundesprinzensilber zu den Schützen nach Kohlberg.

1991 Ovationen für die neue Grenzlandmajestäten. in diesem Jahr wird Wilfried Haas zum zweiten Mal Grenzlandkönig für die Kohlberger Bruderschaft. Nach über 17 Jahren Schützen in der Friedhofstraße und 5 Mal Stangenbruch, rüsten die Schützen auf. Die alte Stange wird 1992 gegen eine voll elektrisch fahrbare Schützenstange ausgetauscht. Diese Aktion fordert wieder alle Schützen, wie auch schon 1975. In kürzester Zeit wird die Schießanlage wieder für den Sportbetrieb freigegeben.

1996 stellte unsere Bruderschaft wieder einen Grenzlandkönig. In Würselen-Bardenberg schaffte es Jürgen Dilly mit einem "goldenen Schuss", den begehrten Titel zu erringen. Und das bereits im 2. Jahr seiner Mitgliedschaft im Verein. Vereinsaktivist Otto Mraz feiert sein goldenes Vereinsjubiläum. 50 Jahre ist er mit Leidenschaft im Verein. Vertreter aus dem Rat und der Verwaltung sowie der Strasser Vereine waren gekommen um zu gratulieren. Besonders herzlich wurde der Geschäftsführer des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft, Rolf Heinrichs aus Leverkusen, durch den Vorsitzenden Wilfried Haas begrüßt. Er war gekommen, um Otto Mraz den goldenen Stern zum Sebastianus Ehrenkreuz zu überreichen. Diese Auszeichnung wurde erstmalig in der Bruderschaft an diesem Tage vergeben.

Im Jahr 2001 konnte Dirk Becks Kaiser werden. Im den Jahren 1999 und 2000 schoss Dirk Becks den Königsvogel von der Stange. Jahre 2001 stand er als 4. Schütze in der Geschichte des Vereins davor, Kaiser zu werden. Nur einer hatte dies bis jetzt geschafft. Leider ging der Traum für Dirk Becks nicht in Erfüllung. Frank Mraz schoss den Vogel von der Stange und wurde damit neuer König der Bruderschaft. Zwei Monate später gelang Frank Mraz das, was vor ihm nur 1966 Arthur Braun schaffte. In Merkstein konnte Frank Mraz bei strömendem Regen den Bundeskönigsvogel von der Stange schießen und den Titel für seine Bruderschaft mit nach Kohlberg nehmen.

Mit neuem Elan ging es im Folgejahr weiter. Frank Mraz errang im Jahr 2002 erneut die Königswürde und somit stand für das Jahr 2003 wieder ein Kaiserschießen an. Zum 5. Mal in der Geschichte der Bruderschaft. Aber auch diesmal war das Glück nicht auf der Seite des amtierenden Königs. Alexander Haas holte den Rest des Holzvogels von der Stange und wurde neuer König.

Grenzlandkönigspaar Klaus und Resi Königs 

2006 ging zum 4. Mal der Titel eines Grenzlandkönigs nach Kohlberg. Klaus Königs gewann in seinem Heimatort Niederbardenberg den Wettbewerb der Könige des Internationalen Schützenverbandes Deutschland - Holland, Sieben Könige beteiligten sich an dem Schießen.
Ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben der Bruderschaft stellt das Jahr 2007 dar. Alfred Nacken, der zuvor zum 2. Mal König der St. Martinus Schützen geworden war, hatte beim 57. Bundeskönigsschießen bei der St.Vincenz-Bogenschützen-Gesellschaft Niederforstbach das nötige Glück und Können, um die Würde eines Bundeskönigs zu erringen. Er ist somit der 3. Würdenträger in der Geschichte der Bruderschaft.

Bundeskönig Alfred Nacken und Verein

Im Jahr 2014 stehen wird wieder vor einem Kaiservogelschuss in unserer Bruderschaft. Dieter Gebers hat als 67`tes Mitglied die Möglichkeit in diesem Jahr diese Würde zu erreichen.
Ein sehr erfolgreiches und überaus stark besuchtes Schützenfest fand in 2014 statt. Erstmalig in der Geschichte wurde der Festzug von dem Vorsitzenden Hartmut wegen der hohen Temperaturen durch die im Ort ansässige Eisdiele geführt! Das Schützenfest 2014 brachte leider keinen neuen Kaiser hervor.

Beim Bundeskönigs-, Jugend- und Schülerschießen 2014 in Eupen – Nispert errang Sonja Ghallabi als erste weibliche Schützin die Würde der Bundesjugendprinzessin. Das erfolgreiche Abschließen unseres Vereines wurde durch das Erringen des Bundeskönigs durch Fritz Heitmann gekrönt. Bei den Schülern errang Leon Löchter den 1.Ritter. **** Einfach nur der Wahnsinn ****

Unser Verein mit Bundeskönig Fritz Heitmann und Bundeskönigin Margot Heitmann und Bundesprinzessin Sonja Ghallabi beim Bundesschützenfest 2014 in Kerkrade

Unsere Chronik wäre unvollständig, wenn wir nicht das Engagement der Schützenfrauen für die Bruderschaft erwähnen würden. Sie sind selbst nicht nur mit großer Begeisterung bei der Sache, sondern helfen bei jedem Fest mit einer Selbstverständlichkeit, die Ihresgleichen sucht.

Euch Schützenfrauen gebührt unser innigster Dank.
FÜR GLAUBE, SITTE UND HEIMAT!